78. Das Dufthaus Danner & Flemming im Parfum Talk

Shownotes

Wie schön dass du wieder da bist. Herzlich Willkommen zu einer brandneuen Folge von „DerDuftDude - Dein Parfumpodcast“!

Stell dir vor, ein Chemiker tut sich mit einem bayerischen Landwirt zusammen. Diese Zwei haben eine ganz große Leidenschaft: Iris! Und schon entsteht ein neues deutschen Parfumdufthaus mit dem Namen Danner & Flemming. Marcel - der Chemie-Mastermind der neuen Brand - ist heute mein Talkgast. Ich werde dem jungen Mann natürlich heute mal ordentlich auf die Duftnase fühlen und bin sehr gespannt, was wir heute hier besprechen.

Ganz herzlich Willkommen, Marcel Flemming.

Hier findet ihr das neue Dufthaus:

dannerflemming.de

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Küsschen, Patrik

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Dein DuftDude Patrik

PS: In diesem Podcast werden Marken genannt und enthält somit auch Werbung. Diese ist aber UNBEZAHLT und liegt nunmal in der Natur dieses Hobbys!

Transkript anzeigen

00:00:02: Der Duftdud, dein Parfümpodcast.

00:00:08: Wollen wir wetten, dass du bald mit deinen Ohren riechen kannst?

00:00:12: Wie schön, dass du da bist.

00:00:13: Ganz herzlich willkommen zu einer brandneuen Folge von der Duftdud, dein Parfümpodcast.

00:00:19: Stell dir vor, ein Chemiker tut sich mit einem bayerischen Landwirt zusammen.

00:00:24: Und diese zwei haben eine große Leidenschaft, nämlich die Blume Iris.

00:00:28: Und schon entsteht ein ganz neues brandneues deutsches Parfümhaus mit dem Namen Dana und Flemming.

00:00:34: Marcel, der Chemie-Mastermind der neuen Brand, ist heute mein Talk-Gast.

00:00:38: Ich werde dem jungen Mann natürlich mal ganz intensiv auf die Duftnase fühlen.

00:00:43: Und bin sehr gespannt, was wir ja heute besprechen.

00:00:45: Ganz herzlich willkommen Marcel Flemming.

00:00:48: Grüß dich.

00:00:49: Lieber Patrick, vielen Dank für die Einladung.

00:00:51: Hallo und danke fürs Kompliment.

00:00:54: Jünger Mann, ich bin das schon zur Mitteleid.

00:00:58: Du klingst auf jeden Fall sehr jung.

00:01:03: Du kennst den Podcast ja schon.

00:01:05: Ich meine, du weißt ja diverse Lobes filmen vom Andy, von dem ich dich übrigens ganz, ganz herzlich grüßen soll.

00:01:10: Der ist sehr bedauert, dass er heute leider arbeiten muss.

00:01:12: Der wäre nämlich sehr gern dabei gewesen.

00:01:14: Ist ja der größte Fan eurer Brand.

00:01:18: Ich kenne ihn ja sogar nicht, aber sag ihn bitte auch hier in Herzlichen Gruß.

00:01:21: Wir haben das verfolgt natürlich und haben uns riesig gefreut.

00:01:25: Ja, sag ich ihm auf jeden Fall.

00:01:26: Aber du kennst den Podcast, deswegen die erste Frage muss auch hier sein, auch wenn der Chef eines Dufthauses hier ist.

00:01:32: Nach was riechst du heute?

00:01:34: Also ich bin ja, ich habe ja fast keine Düfte daheim.

00:01:36: Ich bin ja eigentlich eher eine Rohstoff-Heini und kein Parfüm-Sammler, aber ich habe wirklich ein paar.

00:01:43: Zuhause und ich trage heute Patjuli Norset von Lisande Modable.

00:01:47: Das ist die Marge, die auch hinter unseren Düften steht.

00:01:51: Also das Parfümhaus, AfDM, Telefranceste, Mathian, die machen ganz wunderbare, sehr natürliche Düfte.

00:01:58: Und Patjuli Norset hat eben so einen Haselnuss-Extrakt aus Piemontese Haselnüssen drin und ein ganz tolles Patjuli aus Indonesien und das ist ein ganz toller Herbst Duft.

00:02:07: Ja, der ist wunderschön, passt super gut in die Zeit.

00:02:10: Allerdings hier in Freiburg, wir haben heute zwanzig Grad.

00:02:13: Für

00:02:13: einen

00:02:15: November-Tag wirklich merkwürdig, da wird es es vielleicht nicht so passen, aber ich lieb das ja wirklich, wenn duft die Haselnuss gut gemacht hast und das ist in dem Duft definitiv der Fall.

00:02:25: Aber lasst uns über diese ganz tollen neuen Düfte und vor allen Dingen das Dufthaus sprechen, das ihr jetzt mal gerade so gegründet habt.

00:02:33: Also wenn ich das jetzt richtig recherchiert habe, Dana und Flemming gibt es erst seit zwanzig fünfundzwanzig, oder?

00:02:38: Genau, also wir haben zwanzig fünfundzwanzig gelounscht und wir arbeiten aber schon seit zwei Jahren eigentlich an der Brand und an den Parfaz, aber kennen tun wir uns schon.

00:02:50: und das Iris-Projekt, das da hinten steht, das gibt es schon seit zehn Jahren.

00:02:54: Das ist, wir kommen ursprünglich ja vom Rohstoff und nicht vom Verfahren, aber eher eine logische Konsequenz unseres Rohstoffprojekts.

00:03:04: Genau, also wenn ich das auch richtig recherchiert habe, das war so ein Projekt, glaube ich, ein Uni-Projekt, wo ihr einfach euch so ein bisschen, ja, wie soll man sagen, ganz fachmännisch drum gekümmert habt.

00:03:13: und dann habt ihr gedacht, ja Mensch, wir beschäftigen uns mit der Iris, warum keine Düfte damit machen, richtig?

00:03:19: Genau, also das war... kam wirklich aus der ja aus einem Forschungsinteresse aber immer schon mit dem Hintergrund auch wirklich eine lokativere Landwirtschaft zu machen, also eine nischen Landwirtschaft zu machen.

00:03:32: Wir waren dann damit sehr erfolgreich, also wir hatten eine ganz super tolle Iris dann im Sack, wirklich im wahrsten Sinne des Wortes und die, also das sind so jute Säcke, die wiegen dann so um zwanzig, dreißig Kilo, meist noch vor ungefähr drei Jahren.

00:03:50: Habten wir so die erste Menge, die wir dann verkaufen konnten und dann haben wir den ganzen Sommer da geschuftet und du denkst dann irgendwann nicht mehr dran, ja, wie läuft das, was machen wir jetzt da?

00:03:59: Und am Ende des Sommers hat man dann so eine Palette voll, voll ihres Säcke.

00:04:04: Und dann haben wir da halt, kriegst du halt dann Appel und ein Ei dafür?

00:04:07: Und dann dachten wir uns, das kann es irgendwie nicht sein, das denkt halt mal so die Fahrtkosten, song ich ja ab.

00:04:13: Und dann haben wir gesagt, wenn das nicht sterben soll, das Projekt, dass man das auf... auf die Beine stellen.

00:04:20: Okay, okay.

00:04:21: Ein Endprodukt.

00:04:22: Okay.

00:04:23: Verstehe, aber wenn ich das jetzt auch richtig verstehe, also der Herr Dana ist der Landwirt, du bist der Chemiker, der Herr Flemming.

00:04:30: Ihr seid aber ganz neu im Parfümesektor, oder habt ihr schon öfter mal irgendwie andere Dufthäuser mit euren Komponenten beliefert, oder wie kann ich mir das vorstellen?

00:04:39: Also das stimmt, wir sind komplett neu, wir haben davor noch nie was großartig mit, also wir haben selber keine Parfers gemacht.

00:04:49: Aber wir haben schon im Bezug auf Forschung, also wir kommen ja aus einer ganz kleinen Firma, die macht Auftragsforschung an der Uni, ist aber bartwirtschaftlich und unser Oberschirm her, der Professor Kunst, das ist ein physikalischer Chemiker an der Uni Regensburg, der kennt eben ganz viele Franzosen, der kennt L'Oréal, der kennt die großen Player und wir haben mit vielen dieser großen Firmen auch schon Auftragsforschung gemacht.

00:05:16: Aber eher in Formulierungen, bezüglich der Iris, haben wir zwar ein, zwei Kooperationen mit großen Firmen, das kann ich jetzt hier nicht sagen, das wollen die immer nicht.

00:05:26: Leider, aber ein bisschen den wirklich tollen französischen Dufthaus auch ein bisschen verknüpft.

00:05:35: Und das ist immer da schon Tuchfüllung.

00:05:41: Ihr müsst mir jetzt mal erklären, also beziehungsweise du, weil der Herr Dana ist jetzt nicht mit dabei.

00:05:46: Ihr müsst mir mal erklären, wie kam es denn dazu, dass ihr euch so der Iris verschrieben habt?

00:05:51: Ist das so eine Duftkomponente, die ihr selber großartig findet?

00:05:54: oder warum gerade die Iris?

00:05:56: Ja, also die Geschichte ist eigentlich eine relativ banale.

00:06:00: Es ist über zehn Jahre her.

00:06:02: Da hatte der Professor Kunz auch einen Kontakt nach Marokko oder zu einem Marokkaner, der in Frankreich eben auch Iris destilliert und extrahiert.

00:06:11: Und dort hat er eben viel gelehrt, er gesagt, das ist eine teure Pflanze, die wächst auch eigentlich überall.

00:06:19: Und ich kam damals neu in die Firma, ich war da gerade mit meiner Promotion fertig, also ich bin eigentlich Biologe, aber ich habe viel mit Chemie, also ich bin so eine Mischung, so ein Hybrid aus Chemiker und Biologe.

00:06:31: Ich war damals fertig mit meiner Diss und ich habe damals schon viel mit Pflanzen, Inhaltsstoffen gearbeitet, aber eher im pharmazeutischen Stil.

00:06:40: Und meine Aufgabe war dann vom Herrn Kunz.

00:06:45: Hier bau die Iris an, suchen Bauern, bau das an.

00:06:48: Wir finden irgendwas, dass das besser geht, als es eh schon ist.

00:06:53: Mach irgendwas damit.

00:06:54: Das war meine Jobbeschreibung.

00:06:56: Eine

00:06:57: total offene Jobbeschreibung.

00:07:00: Und ich hab dann wirklich über Umwege den Onkel von Christian Danner kennengelernt.

00:07:06: Ich bin dahin gefahren nach Niederbayern und hab ihnen das erzählt.

00:07:09: Und die waren, ich hab gesagt, ja, probieren wir aus, machen wir es immer dabei.

00:07:13: Weil du musst dir vorstellen, so ein kleiner Landwirt, der keine, weiß ich nicht, zweitausend Hektar hat, sondern vielleicht nicht oder so, der kann davon nicht leben.

00:07:22: Das ist zu viel, um es zu lassen und zu wenig, um davon zu leben.

00:07:27: Und du kriegst pro Hektar, wenn du einen Hektar Weizen anbaust.

00:07:32: Da machst du vielleicht tausend Euro Umsatz damit.

00:07:36: Und hast du noch Arbeit.

00:07:38: Und eine Riesenmaschine.

00:07:39: Und am Ende wird es eigentlich nicht wertgeschätzt.

00:07:42: Und der hat tatsächlich, war da völlig offen und gesagt, ja klar, er probiert alles aus.

00:07:46: Okay.

00:07:47: Also war gleich Feuer und Flamme dafür.

00:07:48: Voll Feuer und Flamme.

00:07:49: Und seitdem sind wir ohne Vertrag, Handschlag zusammen.

00:07:56: Wir vertrauen uns.

00:07:57: Ich würde mir eher einen Finger abschneiden, bevor ich denen irgendwie... Äh irgendwie ein Ei leg.

00:08:03: ja.

00:08:05: Wir essen seit zehn Jahren jeden Sommer, jeden Tag ungefähr bei der, bei der Bäuerin sitzen wir hier und werden bekocht aufs herzlichste Empfangen.

00:08:14: Also das ist mittlerweile eigentlich mehr eine Freundschaft, denn eine geschäftliche Beziehung.

00:08:20: Das ist beides natürlich, aber es ist extrem familiär und, und, und nett.

00:08:25: Ja, das klingt großartig.

00:08:27: Also da drücke ich die Daumen, dass das natürlich auch so bleibt.

00:08:30: Aber wenn das schon so lange gewachsen ist, dann kann eigentlich nichts passieren.

00:08:34: Also hat euch der Erfolg, den jetzt die Düfte haben, hat euch das so ein bisschen überrascht?

00:08:41: Das hat uns schon überrascht, weil also wir haben uns das natürlich gewünscht.

00:08:45: Das ist klar.

00:08:46: Wir müssen jetzt natürlich auch schauen, dass das keine Eintagsliege.

00:08:49: wird es nicht ein kurzer Hype ist und ein kurzes Aufblitzen, sondern dass wir das irgendwie versuchen zu verstätigen ein bisschen zumindest.

00:08:57: Aber das ist so, dass die die Menschen das so auch wahrgenommen haben und dass das auch so, da haben wir natürlich der Linie das Hauptsicht zu verdanken.

00:09:05: Und ich war halt der so, da wären wir es soweit nicht gekommen, ja.

00:09:08: Du

00:09:09: müssen gehen raus.

00:09:10: Ja.

00:09:12: Und es ist wirklich um das... Also diese Wertschätzung, die uns da auch entgegen gebracht wurde von den Kunden, die das wirklich verstanden haben, was wir da machen und dass das echt ist und eben kein Fake.

00:09:28: Das fand wir extrem toll und vor allem, dass es eben auch ein Erfolg hat dadurch.

00:09:36: Jetzt kann ich mir aber trotzdem vorstellen, als ihr dann überlegt habt, wir machen das Ganze jetzt kommerziell, wir bringen Düfte raus und alles Mögliche.

00:09:42: Also ich kann mir schon gut vorstellen, dass man da jetzt vielleicht nach solchen Überlegungen nicht so gut schläft.

00:09:48: Also wie viel Mut war denn nötig aus diesem Forschungsprojekt ein Business zu machen?

00:09:53: Ja, dass du vollkommen recht.

00:09:54: Also ich sag mal so, das Rohstoff-Business, das war am Anfang, also da gab es auch viele schlaflose Nächte, große Firmen, die dann sagen, ja irgendwie wir wollen das schon, aber dann wieder nicht und dann wieder schon und dann dauert das jahrelang und so.

00:10:09: Wir haben uns dann viel mit Förderanträgen über Wasser gehalten, furchtbar viel Bürokratie und Gedöns.

00:10:14: Also das war schon anstrengend, unter den Schritt zu gehen, eine Parfümarke zu gründen.

00:10:19: Das war schon mutig.

00:10:23: Und uns würde ich jetzt behaupten, ohne das Arroganz zu meinen, sondern ich glaube, vielleicht auch ein bisschen der Mut der Verzweiflung dabei, weil wir mussten natürlich was machen.

00:10:31: Also wir mussten aktiv sein.

00:10:34: Und also es war schon... Ich hab ja viele da auch überzeugt, ich hab da viele reingehtrieben, würde ich jetzt mal behaupten, und halt reingequatscht, dass wir das machen und die Geld rein geben auch.

00:10:48: Und denen bin ich natürlich rechenschaftschuldig, wobei mir immer alle gesagt haben, auch unser Landwerk sagt, hey, Marcel, du weißt schon, wenn das nicht klappt oder irgendwas, wir nehmen dir das nicht übel und so.

00:11:01: Das ist so.

00:11:01: ne, ich kann das nur immer wieder erzählen, wie toll das ist, dass du zwar die Verantwortung irgendwo trägst, aber dass die die gleichzeitig auch irgendwie verteilt wird auf viele Schultern, also das ist eine super Sache.

00:11:16: Ja, ich sag mal so, es hätte natürlich auch massiv schief gehen können, aber ich habe jetzt inzwischen alle drei gerochen und was ihr da gemacht habt, ist schon ziemlich großartig.

00:11:25: Also auch egal, wo man rumfragt in der Community, klar, also erstmals sind alle ein bisschen schockiert, dass es halt doch preisintensiver ist, aber... Die Leute sehen halt dann schon, dass da echt eine massive Qualität dahinter ist, also deswegen mein Glückwunsch an die drei Releases, also mir gefällt es wirklich wahnsinnig gut.

00:11:43: Jetzt mal die Frage, die ich auch aus der Community bekommen habe, weil es ist ja maximal ungewöhnlich euer Gespannter, also ein Biologe Chemiker, der sich mit einem Landwirt zusammentut, konnte sich den Christian vorstellen, dass seine Iris, die er anbaut, irgendwann mal zum Sprühen sein wird, konnte er sich das vorstellen, war ja da.

00:12:04: offen für.

00:12:05: Also ich glaube nicht, dass es sich vorgestellt hat am Anfang und ich glaube unsere, die ganze Familie auch, hat das bis zu dem Punkt, als es dann soweit war, auch nicht so wirklich nicht ernst genommen oder halt gar nicht so auf dem Schirm gehabt irgendwie, sondern das war, das sind Landwirte, die haben eine unheimliche, wie sagen, eine extrem praktische Veranlagen, also wenn da was nicht klappt, wenn da was nicht blieb.

00:12:33: gemacht, dass es geht, also sagen wir, irgendein Gerät geht nicht, dann wird es genommen, wird repariert und dann geht es weiter ohne Stress, ohne Papierkram, sondern es wird einfach, also so, das ist ein unheimlich Beflügeln, sowas.

00:12:45: Und die überlassen uns tatsächlich viel von dem zweiten Teil, also von der Verwertung und Vertrauen ist da total und alles, was dann funktioniert hat.

00:12:56: Da waren die Feuer und Flamme, also die sind völlig begeistert.

00:12:59: Und die sind auch so bescheiden, die sagen ja, wie Wahnsinn, wie kann so ein Produkt von uns vom Dorf in die Welt hinauskommen.

00:13:09: Also das ist ja auch so toll.

00:13:12: Für uns ja auch dieser Spagat, der hat zwischen wirklich einem Dorf in Niederbahn, wo... keine Ahnung, hinterm Haus die Hühner rumrennen, ja.

00:13:22: Und gleichzeitig halt dann irgendwie einem Duft, der halt so modern eigentlich ja sein soll und das ja auch ist.

00:13:29: Das ist eben genau das, was uns so Spaß macht und was es auch so spannend macht und auch so authentisch macht.

00:13:36: Ja, absolut.

00:13:37: Also ich kann mir halt auch gut vorstellen, dass man jetzt vielleicht nicht so, also wenn man nicht jemand ist, so wie wir, wir sind ja alle verrückt in der Parfüm-Bubble, ne?

00:13:45: Aber jetzt so... der Otto-Normal-Verbraucher, ich glaube, der hat gar keine Vorstellung, wie Iris letztendlich riecht.

00:13:51: Und ich bin mir jetzt gar nicht so sicher, ob man sich tatsächlich, wenn man jetzt so eine Iris-Knolle in der Hand hat, vorstellen kann, wie das manche Leute gerade im Parfüm-Game beflügeln kann.

00:14:02: Also ich kann mir schon vorstellen, dass sie auch überrascht waren, was am Ende dabei rauskam, oder?

00:14:06: Absolut, ja, ja.

00:14:08: Also ich sag mal so, die Iris, wenn die, also wenn die frisch getrocknet ist, äh, aus dem Boden raus, da riecht die Eher.

00:14:16: Herrdeck, hoffentlich fast schon.

00:14:17: Also die haben so diesen, diesen tollen, pudrigen, floralen Charakter, wenn die dann aber gealtert ist und eben diese Irohne, diese Duftstoffe sich gebildet haben.

00:14:27: Und die wird zum Beispiel gemahlen, das sind wir gestern für die neue Scharlschere nächstes Jahr, haben wir gestern ihres gemahlen, ungefähr, zweihundert Kilo.

00:14:37: Und das ist eine ziemlich staubige Angelegenheit und du bist geengt und brille und Aber wenn du die mal absetzt, um mal kurz zu atmen, dann ist auch dieser Staub in der Luft gestuftet.

00:14:52: Das ist grandios, wenn man gestern quasi das ganze Dorf beduftet und dann wird es einem klar, okay, es ist nicht viel drin von dem Duftstoff, aber der, der drin ist, ist fantastisch.

00:15:03: Ja, sehr gut.

00:15:04: Aber das ist auch die perfekte Überleitung, denn ich sage mal so, es wäre natürlich ein Rohstoff geblieben, wenn ihr nicht einen wirklichen Geniestreich da gemacht hättet, nämlich habt.

00:15:14: tatsächlich den Antoine Lee verpflichten können, dass er die Düfte für euch kreiert hat.

00:15:19: Wird der bei euch der Haus- und Hofpaffemür bleiben oder habt ihr auch in Zukunft vor vielleicht für neue Düfte mit anderen Paffemüren zu arbeiten?

00:15:28: Also jetzt mal rein vom Bauchgefühl her würde ich gerne beim Antoine Lee bleiben.

00:15:33: Das andere ist viel zu sehr in die Zukunft gedacht.

00:15:36: Also ich würde es nicht ausschließen, dass mir auch mal jemanden anders ausprobieren.

00:15:40: Vielleicht bringt es auch einen Bind rein.

00:15:42: Aber der Anfang ist erstens mal so eine coole Socke,

00:15:45: so

00:15:46: nahbar und nett und cool und auch ein Künstler und der sagt einfach auch gerade raus, was er denkt, also der ist extrem direkt.

00:15:55: Und er hat einfach einen fantastischen Job gemacht und der hat halt Bock auf solche Sachen, was er halt noch nie gemacht hat.

00:16:03: Also der will nicht nur Standardszeug machen.

00:16:06: Den hat das halt gecatcht, dass wir ihm gesagt haben, hier ist die Iris, mach was.

00:16:15: Ja, ich sag mal so, es ist so ein bisschen, glaube ich, der feuchte Traum eines jeden Parfumiers, dass er mit solchen Rohstoffen arbeiten kann.

00:16:23: Also ich kann mir gut vorstellen, dass ihn das sehr befriedigt hat, wirklich so.

00:16:28: drei tolle Düfte zu machen, kann ich mir das dann so vorstellen, dass die Idee für diese drei Düfte von seiner Seite kam und ihr das abgesignet habt?

00:16:35: oder habt ihr ihn genau gebrieft dafür?

00:16:37: Wir haben ihn tatsächlich fast gar nicht gebrieft, wir waren da auch viel zu bescheiden, wir wussten gar nicht, er sagt dann ja schreibt mir könnt ihr mal so ein Brief schreiben, wenn wir so ja okay was ist das genau, wir mussten das erstmal googeln was das eigentlich ist.

00:16:50: Also da wir ja diesen Rohstoff, das war auch die Empfehlung unserer, all unserer Profis eigentlich, die wir um uns herum hatten, also sowohl von unserem Dufthaus, also auch von unseren Rohstofflieferanten als auch vom Pfaffelmör, der gesagt hat, ihr habt so einen tollen Rohstoff, ihr braucht keinen Brief.

00:17:09: In den Rohstoff stellt den, diese drei Sorten sind sehr unterschiedlich, man möchte es nicht glauben, es ist quasi dieselbe Art, es sind sehr eng verwandt.

00:17:21: Aber die riechen wirklich unterschiedlich und man kann diese... diese Unterschiede herausarbeiten, das hat er einfach fantastisch gemacht und das war der Brief eigentlich, also, bitte arbeite aus diesen drei Sorten jeweils, das raus, was dir am naheliegendsten erscheint, was dir bringt quasi und das hat er halt, das hat er gemacht.

00:17:41: Okay, sehr, sehr cool.

00:17:43: Bevor wir weitermachen, kommen wir zur ersten Kategorie heute, die geht natürlich auch nicht an Marcel vorbei.

00:17:50: Und zwar die Kategorien nennt sich wichtig oder nicht.

00:17:52: Ich nenn dir einen Begriff und du sagst mir, ob es dir wichtig ist oder nicht, ja?

00:17:56: Mhm.

00:17:56: Wie sieht es aus mit dem Flakon eines Paphans?

00:18:01: Weniger.

00:18:02: Okay.

00:18:03: Ist dir wurscht?

00:18:04: Nicht ganz wurscht, aber ich sag mal so, also was ich überhaupt nicht mag ist, wenn es so überverschnörkelt und über verziert ist.

00:18:10: Also lieber schlecht und clean.

00:18:12: Okay, okay.

00:18:13: Und klar muss ich auch sagen, ich mein als... Als Mini-Brand, wir können nur Standardverkaufs nehmen.

00:18:18: Wir können keine für eine Million uns eine Schaflone bauen lassen und dann ein zweihunderttausend Stück abnehmen.

00:18:23: Ja, Marcel, noch, noch.

00:18:28: Wie sieht es mit dem Packaging aus?

00:18:31: Das finde ich schon wichtig, einigermaßen wichtig, dass es halt nicht schlutrig ist und dass es halt das verkörpert, was halt.

00:18:39: Ja.

00:18:40: Ja, da habt ihr ja ganz gut vorgelegt.

00:18:41: Also ich habe gesehen, die Leute, die sich bei euch ein Vollflakon bestellt haben, da ist ja tatsächlich sogar ein Stück der Iris-Wurzel mit dabei, damit man da mal sieht, wie das aussieht.

00:18:51: Also das ist schon cool gemacht.

00:18:52: Ja,

00:18:52: also da ist was los, ja genau.

00:18:54: Wir wollten halt diese Story vom Feld in den Flakon nochmal wirklich abbilden im Produkt.

00:19:00: Ja, ist gelungen.

00:19:02: Wie ist es mit der SIASCHE eines Duftes?

00:19:05: Ist mir Mittel wichtig, zu viel finde ich aufdringlich.

00:19:11: Zu wenig ist natürlich auch lau.

00:19:12: Also, ich finde es schön, wenn es eine elegantes Jahaschat hat.

00:19:16: Okay, sehr gut.

00:19:17: Die Haltbarkeit eines Druftes?

00:19:20: Ja, man will was für sein Geld.

00:19:22: Das sehe ich vollkommen ein, aber halt nicht drei Tage oder so.

00:19:26: Okay, ja gut, okay.

00:19:27: Wir sind ja auch nicht montal, ne?

00:19:29: Danke.

00:19:31: Wie sieht es aus mit dem Sprühkopf?

00:19:33: Ja, der war uns auch wichtig.

00:19:37: Wir, der soll halt nicht irgendwie so es pinkeln anfangen.

00:19:41: Ja,

00:19:42: okay.

00:19:42: Er soll dich nicht anspucken.

00:19:44: Ja, genau.

00:19:46: Sehr gut.

00:19:46: Wie sieht es aus mit dem Preis?

00:19:48: Ja, der Preis ist ein Riesenthema.

00:19:50: Ich vergleichte es immer so ein bisschen mit so einer Shampoosflasche oder mit Leichtmittelrädern.

00:19:56: Also jeder hat so seinen Splien.

00:19:58: Jeder spinnt anders, wie der, um meinen Chef zu schön sagt.

00:20:03: Und es ist ein Luxusprodukt, ganz klar.

00:20:08: Der Preis, ich finde, es soll einigermaßen fair sein.

00:20:10: Ich weiß nicht, ob er das oft ist.

00:20:12: Aber wenn ich es mal vergleiche, mit einer teuren Flasche Wein oder einer teuren Flasche Shampoos, manche Leute leisten sich das, manche leisten sich das regelmäßig.

00:20:21: Es sind zwanzig Minuten, halben Stunde leer, wenn du zu dritt bist, zu viert bist.

00:20:25: Da geht kein Haar danach.

00:20:27: So ein paar Fünpler-Code, den habe ich eine Zeit.

00:20:29: Ja, du

00:20:32: darfst nicht vergessen, Marcel, du redest mit einem Irren.

00:20:36: Also, mich schockiert es tatsächlich nicht, dass man für ein Duft mal einfach dreihundert Flocken hinlegt.

00:20:44: Also deswegen alles gut, alles gut.

00:20:47: Aber wir sind natürlich jetzt auch nicht die Normalus.

00:20:50: Ich meine, ich sage mal so, dass es der Mensch da draußen bei den Preisen natürlich erstmal zusammenzuckt, ist glaube ich ganz normal.

00:20:57: Wir sind da halt in Würz.

00:20:58: Ganz klar, nee.

00:20:59: Also ich kann mir selber fast nicht leisten eigentlich.

00:21:02: Letzter Punkt, wie ist es mit der Seltenheit des Duftes, ist dir sowas wichtig?

00:21:07: Also ich bin jetzt dann natürlich nicht objektiv.

00:21:10: Also ich kann jetzt aus unserer Markenperspektive sprechen, da ist das mit der Hauptpunkt, weil wir eben eine natürliche Limitierung haben und ich glaube schon, dass das eine charmante Sache ist.

00:21:24: Vor allem, wenn man sich mit dem Duft ein bisschen identifizieren will, dann möchte man nicht riechen wie jeder vielleicht.

00:21:31: Klar, verstehe ich vollkommen.

00:21:34: Ich gehe mal davon aus, dass deine Zukunftsplanung bestimmt ein bisschen anders ausgesehen hat.

00:21:39: Also ich denke mal, du hast ein krasses Studium hinter dir und so weiter und so fort.

00:21:44: Und als du dann in einem Freundeskreis an einem Launabend mit Shampoos vielleicht gesagt hast, Mensch, Leute, ich überlege jetzt irgendwie ein Parfümhaus hochzuziehen.

00:21:53: Wie hat denn dein Umfeld drauf reagiert?

00:21:56: Frau, Freunde, was haben die denn da gesagt?

00:21:59: Wie gesagt, Michelle, bist du jetzt völlig durchgeknallt oder wie haben die reagiert?

00:22:03: Also, die kennen mich ein bisschen und ... Nee, die sagen dann eher, ja klar, zieht es durch.

00:22:10: Du machst es schon.

00:22:12: Und es sind ja auch viele meiner Freunde auch dabei.

00:22:15: Tatsächlich lustigeweise.

00:22:17: Also, die Reza Sepo, Christian ... ist auch ein sehr enger Kreis von mir.

00:22:25: Und klar jetzt, also sagen wir mit dem mit dem Studium jetzt Biologie und Schwerpunkt eher so Richtung Botanik und viel Chemie.

00:22:33: Ganz ursprünglich mal Lehramt Gymnasial, also Gymnasial Lehramt, Biologie, ganz ursprünglich gemacht.

00:22:38: Also das ist jetzt nicht der klassische Weg.

00:22:41: Nee,

00:22:42: jetzt ist, war mir aber auch nicht klar, ich war mir war nicht klar, dass man eine Parfümarke machen kann.

00:22:47: Wenn du das kannst du nicht als Grundschüler schon planen und dann verfolgen.

00:22:50: Manche können das vielleicht, wenn der Papa schon gehört, aber Das ist, es ist super so gelaufen und ich glaube, es liegt einfach daran, dass ich fast immer konsequent, fast immer nur Dinge gemacht habe, die mir ernsthaft Spaß gemacht haben.

00:23:05: Das ist, und dann kommt was raus dabei, was einem Spaß macht.

00:23:08: Kann auch scheitern, natürlich ist klar, aber ich denke, das muss man wirklich verfolgen.

00:23:12: Ja.

00:23:13: Das kann es auch klappen.

00:23:14: Ja.

00:23:15: Ich hatte vorhin schon ein bisschen vorgegriffen, also von wegen, ihr hattet natürlich auch auf der Karte, dass alles in die Binzen gehen kann, ne?

00:23:21: Ganz klar, natürlich.

00:23:23: Du kannst da natürlich auch ein Haufen Geld versenken.

00:23:27: Aber wir haben schon geschaut, dass wir viel im Haus selber machen können.

00:23:31: Dass wir halt einfach viele Fertigkeiten, dass wir nicht alles einkaufen müssen.

00:23:35: Dann ist es auch einigermaßen machbar.

00:23:40: Nee, auf jeden Fall kann ich mir gut vorstellen, aber es ist gut, dass ihr da realistisch wart.

00:23:44: Also es ist schön, dass es jetzt geklappt hat.

00:23:46: Aber trotzdem die Frage, Die habe ich auch Philipp Birkhold schon gestellt und auch den Jungs von Pernois oder von Schwarzlose.

00:23:53: Also wenn du dir jetzt so vorstellst, es ist der Abend kurz vorm Release der drei Düfte.

00:23:59: Also am nächsten Tag wisst ihr, die Düfte gehen jetzt in den Verkauf.

00:24:04: Ich versuch da immer nachzufüllen, wie fühlt man sich denn da?

00:24:07: Also kann man da schlafen?

00:24:09: Ist man da mega aufgeregt?

00:24:10: Also wie ging's dir da?

00:24:13: Also ich war extrem aufgeregt, wenn man alle extrem aufgeregt.

00:24:17: Schlafen war nicht so der Wahnsinn, wir waren ja bei Lemi in Bozen.

00:24:23: Wir haben uns dann tatsächlich abends noch eine Flasche Wein reingestellt.

00:24:29: Ich möchte eine Werbung machen für Alkohol und für Beruhigen, aber das ging echt nicht anders.

00:24:35: Man muss sich da irgendwie ablenken.

00:24:37: Und klar, du sitzt dann am nächsten Tag, kriegst du ja auch live mit, okay, du floppest jetzt.

00:24:45: Interessiert es keine alte Sau auf gut Deutsch, wo wer funktioniert?

00:24:50: Und das war wirklich ein Moment, dann muss man einfach dann ausblenden.

00:24:54: Dann muss man einfach die Augen zu machen.

00:24:55: Und das war wie so ein Trance, also eher wie so ein Trance-Zustand.

00:24:59: Okay, verstehe.

00:25:01: Und war es dann auch so, dass ihr dann irgendwie die Seite offen hattet und dann darauf gewartet habt, dass die ersten Bestellungen reinkommen?

00:25:07: Kann ich mir das dann so vorstellen?

00:25:09: Dass ihr das ganze Team davor sitzt und von dir eine Bestellung, noch eine.

00:25:13: Yes, so kann man sich das so vorstellen.

00:25:15: Also der Seppo, der musste da heimbleiben.

00:25:18: Der war in Regensburg.

00:25:18: Theresa und ich mit von Berlinie.

00:25:21: Lisa hatte das an ihrer Uhr.

00:25:25: In ihrer Smartwatch konnte die den Verlauf verfolgen.

00:25:29: Und der Seppo war mit Freunden.

00:25:31: Irgendwie hat so eine Art Public Viewing gemacht.

00:25:33: Irgendwie hat es einen Platz.

00:25:36: Mit Gruppe ist irgendwie da gefeiert.

00:25:39: Ich habe gar nichts mehr gekriegt, ich bin noch nicht so vernetzt, ich bin ein bisschen altmodisch, ich habe also keine Smartwatch, die Reza hat mir noch ab und zu mal hinter der Linie zurück, weil sie funktioniert.

00:25:49: Das Abends waren das dann über zuhundertfünfzig bis zum Livestream und wir haben geschätzt, der Sepo hat glaube ich siebzehn geschätzt, zwanzig und ich fuchzig.

00:26:05: Also habt euch verschätzt, meine Lieben.

00:26:09: Das war natürlich absolut atemberaubend für uns.

00:26:13: Ja, kann ich mir vorstellen.

00:26:14: Wie kann man sich das jetzt vorstellen, seid ihr jetzt gerade eigentlich mehr oder weniger out of stock oder kann man bei euch noch bestellen?

00:26:21: Also wir sind fast komplett out of stock.

00:26:24: Es gibt noch Altes.

00:26:27: Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass der so ein bisschen, wir haben den so ein bisschen feminin.

00:26:33: Und auch ein bisschen in Richtung Frühling Chanel die Frame ist der Grund, warum der nicht so lief wie die anderen.

00:26:43: Aber von dem gibt es doch ein bisschen was.

00:26:45: Also wer noch in Ihres Attest will, es gibt noch welche.

00:26:51: Dieser Frame war ja auch nur von einigen.

00:26:55: Viele sagen, das stimmt überhaupt nicht, dass Seppo z.B.

00:26:57: der trägt ihn am liebsten.

00:26:59: Okay.

00:26:59: Seppo ist ein richtiger Typ, Typ.

00:27:01: Also, da gibt's kein... Eigentlich gibt's kein richtiges Geschlecht.

00:27:05: Und momentan ist der Alt-Test auch wirklich mein... Eigentlich mein Favorit, weil das finde ich so der eleganteste... Dazu die in den elegantesten Pariser Vibe irgendwie.

00:27:16: Okay.

00:27:18: Ja, seid ihr dann schon kräftig am Nachproduzieren oder kommt es an das nächstes Jahr?

00:27:22: Also ich habe ja erzählt, dass wir gestern ihr das gemahlen haben.

00:27:26: Und das ist der Rohstoff, der für die nächste für die nächste Scharge geplant ist.

00:27:31: Und nächstes Jahr im Frühling wollen wir eine neue Scharge machen, unser dieser drei Düfte.

00:27:38: Und wir machen auch ein bisschen mehr.

00:27:42: Wir haben

00:27:43: tatsächlich auch ein paar Parfumeriden von uns überzeugen können und die brauchen natürlich auch.

00:27:47: Und das ist jetzt so schnell gegangen, dass wir echt international uns aufgestellt haben.

00:27:53: Das haben wir natürlich auch unserem Duftverdanken, also dem Rimi-Pulver-Reihe von Atelier Franzeste Materie, die ein tolles Netzwerk haben.

00:28:00: Aber wir sind es tatsächlich fast schon, also wenn es rüberkommt, über ein Teich in den USA.

00:28:06: Und nächstes Jahr dann in London und es gibt uns... Keine

00:28:10: Güte.

00:28:10: Also in Danzig sind wir schon, in Bologna, also das Vogelbild.

00:28:14: Ich hätte es nie gedacht.

00:28:15: Krass, krass.

00:28:16: Wir sind völlig am Schnaufen.

00:28:21: sind überfordert bisschen müssen jetzt erstmal ein bisschen sortieren.

00:28:26: Wir sind ja alles keine Business-Leute, wir sind ja die Resa Schemigerin, ich bin Biologe, der Sepo ist Grafik-Designer und der Landwirt.

00:28:34: Okay, okay.

00:28:35: Wir müssen jetzt

00:28:35: das ein Business machen und alles quasi von der Pieke lernen.

00:28:41: Ja, kann ich mir gut vorstellen, dass man da jetzt nicht so gut schläft, aber ich meine, sagen wir mal so, es ist ein Luxusproblem.

00:28:47: Also ist ja besser so als andersrum.

00:28:51: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es inzwischen bestimmt auch Feedback von der Branche gibt, von Profis, von anderen Parfumörern.

00:28:58: Wie wichtig ist denn das Danner und Flemming, dass die anderen euer Zeug gut finden?

00:29:02: Also, wir haben bei der Kreation während der Zeit tatsächlich eigentlich gar nicht uns andere Meinungen eingeholt.

00:29:11: Einfach, also nur die Leni eigentlich, die war dabei.

00:29:15: Das war auch sehr wichtig, weil von der Leni da wirklich auch viel halten.

00:29:19: Ein gutes Näschen hat und eben auch die Marke kapiert.

00:29:22: Also die weiß, okay, was soll das Ganze?

00:29:26: Und ansonsten haben wir das wirklich vermieden, uns zu viele Meinungen einzuholen, weil du weißt, wie es ist.

00:29:34: Ich meine, fragte Leute, du kriegst zehn Meinungen und am Ende bist verunsichert.

00:29:39: Wir wollten das und vor allem bei so einem Produkt.

00:29:41: Das ist ja ein emotionales Produkt.

00:29:44: Wir drei, also eigentlich waren es nur Theresa, Seb und ich.

00:29:48: Wir mussten uns halt einig sein und das waren wir fast immer zum glück.

00:29:52: Und eigentlich haben wir das so von Leni noch den Feedback geholt und so haben wir die dürfte dann entschieden.

00:30:00: Okay, okay, sehr cool.

00:30:02: Wird der Fokus bei der Iris bleiben oder könnt ihr euch auch vorstellen, dass ihr noch andere Sachen macht?

00:30:08: Also daweil ist es so, dass wir die noch relativ viele verschiedene Iris-Sorten noch angebaut haben, die wir noch gar nicht... Ja, wo wir noch gar keine Wertschöpfung draus ziehen können, also es gibt noch einen Initial für neue IRIS-Dürfte auch.

00:30:23: Es gibt noch andere Facetten der IRIS, die schon jetzt besteht, also zum Beispiel die Palida im IRIS-Palida, die Maltes ist, die hat ja neben dieser pudrigen Floralnote auch erdige, kräftige, holzige und Töne, die man auch ausnehmen könnte.

00:30:41: Ich denke, wir werden jetzt derweil mal... weiter ihres bleiben, aber ich mach schon, versuche auch andere Pflanzen anzubauen.

00:30:48: Okay, okay, hab ich mir fast gedacht.

00:30:50: Hab ich mir fast gedacht, also ich bin auf jeden Fall gespannt, was da noch passieren wird.

00:30:55: Ihr seid jetzt noch sehr jung im Markt und im Business, aber es gibt doch bestimmt schon irgendein Erlebnis, wo du sagst, boah, das war mega gut, oder?

00:31:04: Absolut, da gibt's ganz viele.

00:31:06: Also ich, da muss man wirklich direkt, da muss ich wirklich überlegen, was eigentlich so das das tollste war und ich also für mich persönlich war es glaube ich wirklich der moment also in in meyland auf der messe waren und wir haben da den den remi und den den anthorn lieh getroffen und die lene war dabei und tereza und seppo waren dabei und wir waren da in so einem privat haus von von von dem wurde an der remi und der anthorn waren.

00:31:34: da haben sie uns die zum ersten mal die ersten entwürfe gezeigt und dann keine Riechstreifen mehr, dann haben sie irgendwelche so Karten zerschnitten und haben die dann da eingetonken.

00:31:44: Da hat man nur so einen Minizipfel da irgendwie.

00:31:48: Und da waren wir so aufgeregt so, was ist denn, wenn dir das nicht gefällt?

00:31:56: Und ich hab damals dann den ersten Sniff getan, an dem ersten Streifen, das war quasi die Arbeitsversion von dem Trousseau.

00:32:06: Und ich hab daran gerauchen, ich dachte mir auch.

00:32:09: Gott, zum Glück.

00:32:11: Ich habe gar keinen Geruch nicht gemacht wie jetzt.

00:32:14: Ja, das kann ich mir vorstellen.

00:32:16: Es hätte auch sein können, dass jetzt zum Beispiel Antoine gar nicht euer Geschmack trifft.

00:32:21: Also Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, weil er kann es ja.

00:32:23: Also er ist ja wirklich ein richtig toller Parfümör.

00:32:27: Aber er hätte es sein können, aber umso schöner, dass es dann geklappt hat.

00:32:30: Also das kann ich mir vorstellen, dass es ein erhebendes Erlebnis war.

00:32:33: Absolut.

00:32:34: Und wirklich absolut glücklich.

00:32:37: Alle drei waren dann super toll und danach ist so ein Stein vom Herzen gefallen.

00:32:44: Du zahlst ja auch schon was im Voraus und du kannst dich dann natürlich schon auch tot laufen.

00:32:50: Wenn es nicht klappt und danach sind wir essen gegangen, haben wir uns super verstanden.

00:32:52: Also das war so ein absoluter Glücksmoment.

00:32:55: Okay, sehr cool.

00:32:57: Gegenteilige Frage, gab es auch so Sachen, wo du richtig stinkig wurdest, was dich sauer gemacht hat?

00:33:02: Ja, es hat immer was mit Bürokratie zu tun.

00:33:06: Okay.

00:33:07: Wenn du zum dritten Mal irgendeine Verfluchte Nummer irgendwo draufschreiben musst, dann denkst du, meine Güte, macht es halt einfach ein.

00:33:15: Da ist alles drin.

00:33:16: Nee, dann frag ich das Handelsregister und die schießen ansammeln.

00:33:20: Alle wollen es dann irgendeine Nummer.

00:33:22: Die hast noch gar nicht.

00:33:23: und dann kommt die Neck.

00:33:26: Dieser Bürokratie-Wurst, der killt wirklich Start-ups und

00:33:32: nicht

00:33:32: einfach einen Bock drauf.

00:33:33: Also ich alleine keine Chance, wenn die Theresa nicht so wirklich ein Gemüt hätte, dass sie das hinbekommen, dass sie wieder was durch das macht.

00:33:44: Schaut dort an, Theresa.

00:33:45: Ich

00:33:48: würde aus dem Fenster springen.

00:33:50: Okay, okay.

00:33:51: Also würdest du immer sagen, der Entgegner von jedem Start-up ist die Bürokratie, oder?

00:33:55: Gut, absolut.

00:33:56: Nicht geguckt, das ist nichts anderes, das ist eigentlich nur eigentlich das System, das uns helfen sollte, weil es ja ein Urinteresse daran hat, dass es funktioniert, dass es läuft.

00:34:06: Es ist gleichzeitig das System, das dir die meisten Knüppel zwischen die Beine hilft.

00:34:10: Ja, es ist ätzend.

00:34:11: Aber schauen wir mal, also ich will jetzt mal nicht den Glauben an die Politik verlieren, dass er das vielleicht alles ein bisschen... Ein bisschen entschlacken, schauen wir einfach mal.

00:34:19: Marcel, wenn du jetzt eine Sache an diesem Job, den du gerade machst, nennen müsstest, der dir wirklich am allermeisten Spaß macht, was wäre das?

00:34:28: Das ist wirklich dieses komplette Produkt zu machen.

00:34:33: Also wirklich von der Erde, also vom Pflänzchen bis zum fertigen Flakon.

00:34:38: Das ist gar nicht los.

00:34:40: Okay.

00:34:40: Weil

00:34:41: wo habe ich das schon?

00:34:42: Ja,

00:34:42: das stimmt, das stimmt.

00:34:44: Das habe ich vielleicht im eigenen Garten, wenn ich eine Karotte sehe und am Ende ernte und daraus was kocht, dann habe ich das.

00:34:49: Das alleine macht ja auch schon sehr glücklich, sowas.

00:34:52: Hier mit so einem komplexen Produkt ist grandios.

00:34:54: und dann noch mit der Kombi mit Frankreich, so mein zweites, meine zweite Heimat.

00:35:00: Das ist, dann muss man da hinfahren, so super.

00:35:04: Okay, sehr, sehr gut.

00:35:05: Also ich glaube, du hast deine Passion gefunden.

00:35:07: Die gegenteilige Frage hast du gerade schon beantwortet.

00:35:09: Also wahrscheinlich, was du am meisten hast, ist die Bürokratie dahinter.

00:35:13: Aber was natürlich die Zuhörer jetzt auch maximal interessiert, weil derzeit ist es ja relativ schwierig, die Produkte von Dana und Flemming einfach jetzt mal im Einzelhandel zu testen, ist denn der Plan, dass ihr auch in viele Nischenpaphymerin einziehen werdet?

00:35:29: Sind da schon Gespräche am Laufen?

00:35:30: Wie ist da der Plan?

00:35:32: Also wir probieren das natürlich, dass wir uns verbreiten auch in deutschland uns gibt es ja momentan nur in ringsburg und in münchen zu in deutschland zu kaufen und es ist natürlich ein bisschen geklumpft auch im süden und wir bemühen uns jetzt dass wir noch weitere kontakte aufbauen und und Parfumerien anschreiben.

00:35:54: aber es ist gerade ein bisschen aus zwei gründen bisschen schwierig als gerade das weihnachtsgeschäft irgendwie laufen und die haben gerade ich glaube einfach keine zeit und auch kein bock da noch irgendwie was anderes zu machen.

00:36:06: Und wir können jetzt momentan noch nicht mal großartig was anbieten.

00:36:09: Und das legen wir das jetzt gerade so ein bisschen auf Eis.

00:36:13: Und wir werden das dann kurz vor der neuen Charge nochmal angehen, dass wir zumindest auch mal in den Norden kommen, dass wir vielleicht mal nach Berlin, nach Hamburg, ein bisschen in Westen und in Osten kommen, dass wir halt so ein paar Spots haben.

00:36:29: Aber ich glaube nicht, dass wir da... den Markt überschwemmen werden, weil wir werden mit Sicherheit sehr nischig bleiben, weil das ja nicht skalierbar ist.

00:36:37: Das klappt nicht.

00:36:38: Ja,

00:36:39: also ich bin noch mal gespannt, ob tatsächlich, ob man dann irgendwann später mal die Unterschiede der Jahrgänge riechen kann in den Düften.

00:36:45: Also da bin ich echt mal gespannt, also wie sich das so entwickelt.

00:36:50: Aber kann man sich das jetzt so vorstellen, wenn bei euch eine Online-Bestellung reinkommt, dann geht der Seppo oder der Christian oder die Theresa runter in den Keller und packt das Päckchen dann selber ein.

00:37:00: oder habt ihr da jemanden dafür inzwischen?

00:37:02: Wir das

00:37:02: machen echt tatsächlich wir selbst.

00:37:04: Okay, krass.

00:37:05: Als der große Run am Anfang war, da sind dann auch noch Theresa's Eltern gekommen, wir waren dann hier in Ringswalk in ihrer Wohnung, weil die ist groß, haben wir dort wirklich... Zwei Wochen lang durch eingepackt konfektioniert weggefahren.

00:37:20: Natürlich

00:37:21: bezahlt

00:37:22: haben wir selber stemmen müssen und aber das hat ja auch extrem Spaß gemacht.

00:37:27: Es war schon spannend.

00:37:28: Es war dann da gab es einen ganz lustigen Moment.

00:37:32: Wir haben also den den online shop freigeschalten und der zahlungsanbieter.

00:37:37: Das war dann paypal glaube ich.

00:37:39: Und dann nach zwei Tagen irgendwie.

00:37:42: hatte uns gesperrt, weil der Umsatz so hochgegangen ist und die dachten, dass wir Drogen händeln lassen.

00:37:50: Verstehe.

00:37:51: Aber wahrscheinlich habt ihr es versäumt, ein Business-Konto anzumelden bei PayPal, oder?

00:37:55: Nein, das war schon alles.

00:37:58: Aber das war irgendwie so, das war halt so schnell, als wir hatten das halt relativ langschauen im Voraus.

00:38:04: Und dann auf einmal ging das halt los und wir mussten dann eben belegen, dass wir halt schon irgendwie da keine krummen Sachen machen.

00:38:11: Okay,

00:38:12: verstehe, verstehe.

00:38:14: Marcel, Hand aus Herz.

00:38:16: Wie oft checkst du am Tag das Ranking eurer Düfte bei Parfum raus?

00:38:21: Ja, ich muss so lieb, da hab ich's am Anfang, also für die ersten Tage, ich hab permanent halt wirklich stündlich geschaut.

00:38:33: Das war, es war fast schon kategorisch.

00:38:37: Ja,

00:38:38: ich kann's mir vorstellen, wär ich genauso.

00:38:42: Ich muss mich dann wirklich zwingend irgendwann so sagen, du kannst das eh nicht ändern.

00:38:48: Und jetzt komme ich klar.

00:38:50: Ich muss mir wirklich sagen, Finger weg jetzt.

00:38:56: Sie stehen ja wirklich gut da bei Parfumo.

00:38:59: Es gibt natürlich immer Leute, die grundsätzlich alles runterreden.

00:39:03: Es ist leider bei Parfumo so.

00:39:05: Ich sag mal so, das Grande ist ja maximal einverstanden mit der Qualität eurer Produkte.

00:39:11: Aber nochmal, Hand aus Herz Marcel, was verfängt bei dir mehr?

00:39:14: Lob oder Kritik?

00:39:17: Ah ja, also das Lob ist natürlich wie Butter und Balsam, das ist natürlich, das streichelt einen und das ist schön.

00:39:28: Aber wenn ich ganz ehrlich bin, bringen, also mehr bringen, tut konstruktive Kritik, also eine Ernst, eine... Eher eine Liebgemeindekritik, also nicht die Bäscher, die sagen, alles teuer, alles scheiße, alles blöd.

00:39:42: Natürlich immer, du wirst es nie allen recht machen können, das ist halt so, das machen wir auch nicht vor.

00:39:47: Aber wenn jemand wirklich schreibt, hey, was ist denn die Zielgruppe?

00:39:51: Und da steht jetzt irgendwie ein Haufen Iris drauf, aber ich rieche sie gar nicht so stark und so weiter.

00:39:56: Das sind natürlich Punkte, wo ich sage, ja, okay, das nehme ich, ich muss mal annehmen, man wird ja selber betriebsblind, man sieht bald verlauter Bäume nicht und so.

00:40:05: Und wenn dann wirklich eine konstruktive Ernstgemeinde Kritik kommt, finde ich das eigentlich, auch wenn sie erst mal kurz sticht, aber nur so kann man sich entwickeln und das verfängt absolut bei mir.

00:40:22: Okay, okay.

00:40:23: Ja, es ist in der Regel so, ich glaube, es ist sehr menschlich, dass Kritik mehr hängen bleibt als das Lob.

00:40:28: Es ist leider so.

00:40:29: Kenne ich als Content Creator ja auch so.

00:40:32: dass mich letztendlich Kritik natürlich, also weil es gibt natürlich gerade in meiner Social Media Bubble, gibt es natürlich auch sehr viel unkonstruktive Kritik.

00:40:42: Also es ist einfach nur, wenn Leute häten wollen, dann häten sie halt.

00:40:46: Und ich meine, ich sag mal so, du wiegst es immer mehr auf, weißt dich wahrscheinlich einfach emotional mehr anspricht.

00:40:53: Aber ich sag mal so, ich glaube, die meisten, die jetzt eure Sachen gerochen haben, die sind schon begeistert, oder?

00:41:02: Also kann man schon so sagen.

00:41:04: Ich denke auch.

00:41:04: Also ich habe auch das Gefühl und die schätzen auch die Qualität, die schauen auch nicht unbedingt darauf, ob das jetzt ein totaler Bänger ist oder irgendwie so ein Ultrakindickes Brett, so ein Brecher, der da oben geht es hier nicht, sondern es geht um die Qualität, es geht um Eleganz, es geht um den Rohstoff.

00:41:27: Und natürlich gibt es mit Sicherheit ihre Stüfte.

00:41:31: Die riechen viel, viel mehr nach Iris, also vielleicht unsere Iris dürfte ganz einfach deswegen, weil da einfach Stoffe drin sind, die so tun, als wären sie Iris.

00:41:39: Ja, es sind Tätik halt.

00:41:40: Ja,

00:41:40: da ist viel Synthetik drin, oder es sind Charakten Samen drin mit Junon und keine Ahnung.

00:41:44: Also das kann man natürlich machen, bis dann keine echte Iris.

00:41:49: Ja, ich habe aber so das Gefühl, dass viele Leute gar nicht wissen, wie echte Iris riecht.

00:41:53: Also...

00:41:54: Ja, wie auch.

00:41:55: Ist jetzt nichts was.

00:41:57: Zitronenöl.

00:41:58: Kann man sich für einen Appel und ein Ei kaufen?

00:42:00: Das ist ganz wichtig.

00:42:01: Ein ihres Produkt kommt mir so einfach nicht.

00:42:04: Ja, ich weiß.

00:42:06: Sag mal mal, selbst bezieht ihr alle eure Komponenten, die in den Düften drin sind, noch woanders oder baut ihr das alles selber an, was da drin ist?

00:42:13: Nene, also wir haben, also wir bauen tatsächlich nur die Iris an und verarbeiten die und das sind verschiedene Sorten, also im Momentan drei verschiedene Sorten.

00:42:24: Wir haben noch ungefähr drei, vier in Petto.

00:42:27: Drei Sorten werden dann einmal zu ihres Butter destilliert.

00:42:32: Das ist das eine Produkt, also drei Mittels Butter.

00:42:35: Und dann gibt es noch drei ihres Extrakte.

00:42:38: Es sind dann etanolische Extrakte oder Resinoide.

00:42:41: Die werden dann auch ein bisschen aufgereinigt, dass sie intensiver sind.

00:42:45: Das ist ein komplett anderes Produkt.

00:42:47: Das kann man eigentlich überhaupt nicht mit der ihres Butter vergleichen.

00:42:50: Okay.

00:42:51: Und diese sechs Produkte, diese sechs Inhaltsstoffe, die verarbeitet, die kommen von uns.

00:42:58: Und die anderen Inhaltsstoffe kommen tatsächlich von unserem Hersteller.

00:43:02: Das ist das Atelier Franzeste Mathieu, das ist sie oder bei Anne-Sie.

00:43:09: Die haben eine wunderbare Produktpalette, weil der Chef, der Remy Pulveral,

00:43:14: der war glaube ich,

00:43:15: ich glaube, ich glaube, fünfzehn Jahre, der bei Chivonon als Einkäufer gearbeitet.

00:43:18: Okay.

00:43:19: Und

00:43:19: es ist so ein cooler Typ, weil der kennt die ganze Welt.

00:43:21: Also der war in wenigstens Wähler bei den Tonkerboden in Sammeln oder der kennt in Indonesien die Patchouli-Bauern und WTV und was der kennt, die alle.

00:43:32: Der hat ein eigenes Sourcing.

00:43:35: Das heißt, der kauft kleine Mengen, Topqualität von vielen tollen natürlichen Rohstoffen ein.

00:43:43: Und es extrahiert und destilliert die teilweise selber oder kauft eben hochqualitative kleine Batches von kleinen Herstellern auf.

00:43:52: Okay.

00:43:52: Und deshalb hat der halt eine Produktpalette, die halt einfach phänomenal gut ist.

00:43:58: Also wie gesagt, dieses Piemonteser Haselnuss Extrakt kommt eben, macht der selber.

00:44:02: Also der kauft Haselnüsse in Piemont und extrahiert die.

00:44:06: Also das gibt

00:44:07: es.

00:44:08: Ja,

00:44:09: aber das ist ja cool, dass ihr da eine Connection habt.

00:44:11: Also ist ja wirklich super, weil sowas ist echt goldwert, glaube ich.

00:44:15: Absolut, absolut.

00:44:16: Und das ist eben, das ist ja unsere Forschungstätigkeit geschuldet, die wir eben jahrelang gemacht haben und noch weiter machen.

00:44:25: Darüber kennen haben wir diese Kontakte.

00:44:28: Okay.

00:44:29: Marcel, was ist dein Liebling deiner Dreidüfter?

00:44:32: Welcher steht da absolut auf der Eins?

00:44:36: Also das ist eher so ein abgetroschener Vergleich, ich würde das jetzt so mit zu Kindern vergleichen und man kann sagen, dass

00:44:43: es ein Lieblingskind.

00:44:46: In jedem Fall würde mich keiner der drei Dufte irgendwie in schlechtes Altersheim stecken, wenn ich alt bin, wenn ich nicht falsch antworte.

00:44:53: Ich kann das ruhig sagen, aber da bin ich natürlich maximal nicht objektiv, aber es ist also jeder der drei war mal mein Lieblingsduft.

00:45:04: Und momentan Hänge ich am Altersfest, weil ich diese, diese, diese elegante Putigkeit so mag und ich habe das, glaube ich, bei der Linie kurz erzählt.

00:45:15: Ich habe bei mir zu Hause gibt es so einen schönen Bergfluss und wenn man auf dem paddelt, dann hast du dieses frische, kalte Bergwasser und daneben sind so kleine Felswände, da wachsen Alpenfeichen drauf.

00:45:29: Diese Kombi von diesem kalten Wasser und den Alpenfeichen und der Erde und dem Der frischen Luft so, so riecht für mich der Altes, also ich hab da einfach so nahe, ich krieg da so ein Heimatsgefühl und so ein...

00:45:41: Okay.

00:45:41: Ja.

00:45:42: Sehr gut, also ich hoffe, dass der Tourismusverband für Bayern auch zuhört.

00:45:46: Bereisen Sie die Region Regensburg?

00:45:49: Ja, das ist tatsächlich die Region Berchtesgadenland.

00:45:51: Ah,

00:45:52: okay.

00:45:52: Das ist meine, meine, meine Heimat, ja.

00:45:55: Okay, versteht.

00:45:57: Hast du, hast du den Liebling von den Dreien?

00:46:00: Also, ich muss ganz ehrlich sagen, der Trusso hat es mir sehr angetan.

00:46:04: Also, ich glaube, wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, wenn ich mir, weil ich könnte mir jetzt, glaube ich, nicht alle drei leisten, aber wenn ich mir einen jetzt erstmals erstes holen würde, wäre es der Trusso.

00:46:15: Aber ich meine, die anderen zwei danach kommt, glaube ich, der Altes.

00:46:21: Das wäre, glaube ich, so mein zweiter Platz.

00:46:23: Und ich meine... Um es jetzt mit Andis Worten zu sagen, er hat gesagt, er hat sich als erstes den Trusso geholt, dann konnte er nicht widerstehen, dann wurde es doch noch der zweite durfte und jetzt hat er inzwischen alle drei.

00:46:36: Also dementsprechend wahrscheinlich würde es mir letztendlich dann auch so gehen.

00:46:40: Aber wenn ich mich jetzt für ein Liebling entscheiden müsste, dann wäre es wahrscheinlich der Trusso.

00:46:45: Ja,

00:46:45: cool.

00:46:46: Ja,

00:46:47: sehr gut.

00:46:50: An der Stelle möchte ich das noch mal dazu sagen für alle, weil wir haben ja gerade über Hater gesprochen.

00:46:55: Also diese Folge ist Reihenunterstützung vom Duftdut.

00:46:58: Ich werde dafür nicht bezahlt.

00:47:00: Das ist keine Werbeveranstaltung.

00:47:02: Ich finde es einfach nur sensationell, wenn sich in Deutschland wirklich ein neues Dufthaus versammelt.

00:47:07: Und dementsprechend wollte ich die Jungs und Mädels einfach unterstützen.

00:47:11: Deswegen also keine Bezahlung hier.

00:47:14: An der Stelle möchte ich aber auch noch nachfragen, weil ich habe ja die ersten Videos gesehen, wie euer Packaging da letztendlich beim Kunden ankommt.

00:47:24: Wer entscheidet denn, wie ihr das verpackt habt, ihr das selber entschieden, hat es eine Agentur gemacht, also wie ist da das Feedback von den Kunden?

00:47:32: Also, der Seppo ist ja Grafik-Designer, der arbeitet ja auch in einer Agentur, hat das privat, also wir haben das zusammen in der Küche.

00:47:45: Bei einem Business haben wir quasi entschieden, wie wir das machen wollen.

00:47:49: Wir haben auch Input vom Parfummeur, Input vom Remi, der halt auch meinte, hey, erzählt die Story auch im Produkt.

00:47:57: Und so kam es zu dieser Verpackung.

00:47:59: Und die wird eben im Schwarzwald hergestellt.

00:48:03: Gibt es einen Ort, wo früher traditionell Schachteln hergestellt wurden.

00:48:08: Also schon seit, glaube ich, seit dreihundert Jahren.

00:48:11: Das ist absolute Handarbeit.

00:48:13: Also das wird per Hand geleimt, es wird per Hand bedruckt.

00:48:17: Die haben uralte Maschinen aus den Goldenen-Zwanzigern.

00:48:22: Da wird geprägt, gedruckt und dann wird das wirklich per Hand geleimt und so entstehen diese Packungen.

00:48:28: Also das ist auch ein eigentlichen Kunstwerk für sich.

00:48:31: nochmal.

00:48:32: Ja, so sieht es auch aus.

00:48:33: Also finde ich wirklich großartig, dass ihr euch da so viel Mühe gebt.

00:48:37: Also mir gefällt es auch richtig gut.

00:48:40: Wo wir gerade bei den ersten Videos waren, die halt online sind vom Unboxing eurer Düfte.

00:48:46: Wie wichtig ist denn Social Media für euch?

00:48:50: Also ich kann das selber.

00:48:51: Ich bin ja total der Social Media Muffel.

00:48:53: Ich habe ja inster erst seit wir die Marke haben.

00:48:58: Und ich kann es tatsächlich weh einschätzen.

00:49:01: Also ich kann sagen, dass Social Media insofern wichtig war für uns, als das Lini uns da wirklich unterstützt hat.

00:49:08: Da war Social Media ganz klar extrem wichtig.

00:49:12: Ich kann das noch nicht messen, wie wichtig tatsächlich unser eigener Insta-Kanal zum Beispiel ist oder auf TikTok bin ich ja gar nicht.

00:49:20: Kann das überhaupt nicht einschätzen.

00:49:21: Also ich bin mir auch nicht sicher, ob wir das jemals wirklich messen können, weil Follower sind ja keine Käufer unbedingt.

00:49:29: Nicht unbedingt, aber zumindest wissen sie, dass es euch gibt.

00:49:32: Genau, das auf alle Fälle.

00:49:33: Und ich glaube schon, dass das mehr und mehr, also mit zunehmendem Bekanntheitsgrad wahrscheinlich absolut ein wichtiges Medium sein wird.

00:49:42: Ja, glaube ich nämlich auch.

00:49:43: Also zumindest, um immer im Gespräch zu bleiben und dann auch perfekt letztendlich um neue Releases zum Beispiel anzukündigen oder zum Beispiel eben auch preiszugeben.

00:49:53: Jetzt gibt es wieder den und den Duft und so, also dafür ist es schon Gold wert.

00:49:58: Jetzt mal... zu deinem zu deiner duftnase zurück.

00:50:02: kannst du dich denn erinnern was dein aller aller aller erstes parfüm war dass du dir selbst gekauft hast?

00:50:08: ich weiß nicht ob ich es mir selbst gekauft habe aber ich hatte es.

00:50:12: ich habe echt nachdenken müssen und ich glaube das war das hieß tnt.

00:50:18: okay sag mir was da klingelt.

00:50:20: ja

00:50:21: das ist so ein so ein So eine schwarze Flasche mit Rot steht da TNT drauf und es riecht eigentlich ganz gut.

00:50:28: Es ist ganz frisch.

00:50:29: Ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt.

00:50:30: Das war so ein Müller.

00:50:33: Ja, es ist

00:50:34: ein Druckerriedhof.

00:50:35: Ja,

00:50:35: genau.

00:50:36: Und der war so schlecht nicht, kann ich mich erinnern.

00:50:41: Ich habe den Jahrzehnte nicht gerochen.

00:50:44: Also keine Ahnung, ob es das noch gibt.

00:50:45: Wird sich wahrscheinlich auch massiv verändert haben, schätze ich mal,

00:50:48: wie

00:50:49: alles gerade ziemlich angepasst wird.

00:50:52: Ich weiß, du hast gesagt, dass du nicht so tief im Parfüm-Game drin bist.

00:50:55: Ich versuch trotzdem mal mein Glück, wenn du jetzt so ans Jahr zwanzig, fünfundzwanzig schaust.

00:51:01: Was war denn so deiner Meinung nach der beste Release, der dieses Jahr rauskommt, der nicht von euch war?

00:51:07: Ja, also, das ist also dadurch, dass ich extrem fokussiert war.

00:51:14: Ich habe irgendwann eher nichts anderes gedacht.

00:51:18: Ich hab mitbekommen, dass eben Les Endomodables eben einen Duft gelauncht haben, der heißt Immortell-Solaire und da wird die Immortell gehypt da drin und da ist ein Immortell-Exakt und ich find den grandiose gut.

00:51:37: Der ist extrem speziell, also den mag nicht jeder, aber ich find den so super und ich glaub, den würde ich wirklich nehmen als meinen Release, nicht, dass ich so viele andreke.

00:51:47: jetzt kennen würde, aber der ist mir im Gedächtnis geblieben, auf alle Fälle.

00:51:52: Und wenn du jetzt basteln müsstest, was war für dich das Schlimmste, was du zwanzig, fünfundzwanzig riechen musstest?

00:51:57: Da habe ich jetzt keinen konkreten Marke oder keinen konkreten Duft, aber was ich halt überhaupt nicht pack, so generell, ist, wenn du, wenn so günstige Lebensmittelaromen, also man kann sich ja doch in so kleinen Plastik-Faschinen kannst oder so, so so, so E-Kippen, Wape, Aroma, das kann man sich in billigen Plastikflaschen kaufen.

00:52:22: und wenn die dann in dem Duft drin sind, der irgendwie

00:52:24: den Homo kostet

00:52:25: und zwar in der Dosis, wo du sagst, oder du riechst wie ein Popcorn, aber wirklich nur nach Popcorn.

00:52:32: Also nix gibt es gegen so gemondige Noten, aber wenn es nur noch das ist, dann nenne ich mich so, das ist kein Parfüm mehr für mich da an.

00:52:38: Also das packe ich nicht, also das schmeckt mir nicht.

00:52:42: Da hast du vollkommen recht.

00:52:44: Hast du sowas wie einen absoluten Lieblingsdruft?

00:52:51: Den absoluten nicht, aber wenn ich jetzt so zurückdenke, was ich wirklich sehr gern und oft getragen habe und lang, das waren wirklich tatsächlich zwei Designer.

00:53:01: Das war Lomm Ideal von Gerlau und Egoist von Janel.

00:53:08: Okay, okay.

00:53:09: Klassische

00:53:11: dürfte die wirklich sehr, sehr gut gefallen.

00:53:14: Ja.

00:53:15: Und die habe ich wirklich lang.

00:53:17: Also, die hat dich lang.

00:53:18: Okay.

00:53:19: Ich hätte schwören können, aufgrund der Iris, dass du Dior um Intenz sagst, aber das ist ja wahrscheinlich eine zu synthetische Iris, gell?

00:53:26: Da habe ich die Iris gar nicht so stark auf dem Schirm.

00:53:28: Ich hatte mal eine Mini-Apfel, aber da gibt es so viele Flänke.

00:53:31: Ich check das ehrlich gesagt gar nicht genau, welcher welcher da ist.

00:53:34: Also, du brauchst eigentlich nur den Intenz.

00:53:36: Also, alle anderen kannst es stehen lassen.

00:53:38: Der riecht so ein bisschen tatsächlich nach Lippenstift.

00:53:40: Also, der hat so diese Lippenstift Iris drin.

00:53:44: die ich persönlich sehr gerne mag, also hätte ich jetzt wollen können, dass du denen sagst.

00:53:48: Sag mal, ist jetzt schon mehr oder weniger fast vor der Tür, also ich meine, das Jahr ist jetzt nicht mehr lange.

00:53:58: Gibt es denn für die Pläne, über die ihr schon reden könnt, was ihr so vorhabt?

00:54:03: Also neue Charge habe ich verstanden, aber was sonst noch so ansteht bei euch?

00:54:07: Also, neue Charge ist schon mal ziemlich herausfordernd, weil... Weil wir mehr machen wollen und das ist schon mal, wir müssen das destilliert bekommen, extrahieren.

00:54:18: Dann haben wir erstmal den einen Rohstoff, dann müssen wir die ganzen Verpackungssachen wieder aufwärmen.

00:54:22: Ein Teil ist jetzt nicht mehr lieferbar.

00:54:27: Also ich glaube, das ist so das Zeug, womit man dann als Marke am meisten zu tun hat, dass man eben diesen Zeug organisiert, dass man alle Teile am Ende beisammen hat.

00:54:38: Und wir haben aber schon überlegen, tatsächlich auch schon in den vierten Duft

00:54:43: zu machen.

00:54:45: Das wollen wir tatsächlich angehen.

00:54:48: Sehr gut.

00:54:51: Ich bin gespannt auf den vierten Duft und welchen Namen er letztendlich bekommen wird.

00:54:57: Ich habe aus der Community tatsächlich noch eine Frage mitbekommen und zwar, du weißt ja, die Kids bei TikTok sind sehr jung und ich hatte in einem TikTok Live mal über euch geredet und natürlich hören auch viele den Podcast und haben das mitbekommen.

00:55:09: Und von vielen Kids wurde gefragt ob Dana und Flemming sich denn auch mal überlegt, ja, wie soll man sagen, ich will jetzt nicht Dumping Linie, aber eine bezahlbare Basic Linie irgendwann mal zu machen, wenn es bei euch gut läuft.

00:55:24: Ja, also das ist eine tolle Frage und eine sehr smarte Frage und wir haben uns natürlich darüber auch Gedanken gemacht.

00:55:33: Und das ist... Es ist eine sehr schwierige Entscheidung sowas zu machen.

00:55:37: Ich kann mir haben die auch noch nicht getroffen und wir aber wir denken da tatsächlich darüber nach.

00:55:42: Einfach aus mehreren Gründen.

00:55:44: natürlich erweitert man dadurch also wir müssen wirtschaftlich denken.

00:55:47: Wir sind keine wir sind keine Samaritas und wir sind ein privatwirtschaftliches Unternehmen.

00:55:52: Wir wollen irgendwann schon leben können.

00:55:53: Das heißt auch Geld zu verdienen.

00:55:57: Und natürlich würde das das das Publikum erweitern ganz klar.

00:56:03: Gleichzeitig muss man beaufpassen, dass man sich selbst die eigenen Luxus-Düfte nicht kanibalisiert dadurch.

00:56:14: Also wenn wir sowas machen, dann geht es nur mit Düften, die nicht die gleichen sind.

00:56:21: natürlich, es müssen anderen sein.

00:56:25: Aber was wir versprechen können ist, wir werden keinen Scheiß machen.

00:56:29: Ja, das ist doch, das habe ich mir schon gedacht.

00:56:32: Ich sag mal so, man muss jetzt auch nicht im Dumping-Bereich, muss man ja keinen Scheiß abliefern.

00:56:37: Genau, also das kann auch gut sein.

00:56:39: Aber eben, weil ich jetzt hier gerade noch die Frage vom Dominik lese, der hat so gemeint, also sein Lieblingsreferenz durft von was ihres betrifft ist bisher der Prada-Lom.

00:56:49: Und da hat er gemeint, wer doch predestiniert dafür für Dana und Flemming, Prada-Lom in gut zu machen.

00:57:01: Aber das ist sein Referenz durfte.

00:57:04: Obwohl er gar nicht so gut findet.

00:57:06: Nee, aber er sagt halt, er mag halt diese, diese Iris, die da drin ist.

00:57:10: Also die ist ja im Pradalom eher so angedeutet, hat auch so dieses leicht putrige Lippenstiftige, ne?

00:57:15: Und das geht schon besser.

00:57:17: Da bin ich fest, so überzeugt, dass es besser geht.

00:57:19: Und dann hat er natürlich gleich gedacht, naja, ihr kennt euch mit Iris aus, es ist eure Kernkompetenz.

00:57:24: Vielleicht gibt es ja irgendwann mal sowas in der Richtung, was halt eher so ... Massenkompatibel, aber gut, das weißt

00:57:31: du.

00:57:32: Aber das ist eine super, das ist schön, sowas zu hören, weil ich habe ja vorher schon mal gesagt, mir wird betriebsblind, also deshalb von daher, also solche Inspirationen zu kriegen von Kunden.

00:57:47: Dann die Maria fragt noch, machen wir gleich die Fragen durch, die fragt noch, ob es von Dana und Fleming auch mal zu den einzelnen Düften, die Pflegeserien geben wird.

00:57:58: Klaut nicht.

00:58:00: Ich glaube, mir werden die Parfümenmarke bleiben.

00:58:03: Weil einfach das ist nochmal eine andere Nummer.

00:58:08: Du musst nochmal komplett neu formulieren.

00:58:10: Du kannst nicht einfach das Parfümenöl nehmen, z.B.

00:58:13: den Shampoo packen.

00:58:14: Du musst nochmal komplett neu ran.

00:58:17: Und ich glaube, es könnte sein, dass es dann rammschick wird.

00:58:23: Ja, ich sag mal so, also so eine Lotion, Body Lotion riecht in der Regel auch immer so bis sie anders als der Duft zählbar.

00:58:29: Aber ich verstehe natürlich, weil das haben wir ganz viele gesagt so von wegen.

00:58:32: Also ich bin zum Beispiel gar nicht so, ich nehme halt immer ein ständig normales Deo und mache trotzdem mein Duft drüber.

00:58:38: Aber viele sagen halt, sie hätten gerne eben das passende Deo noch zum Parfüm, weil sie Angst haben, dass es sich bei ist.

00:58:45: Aber ich meine, ich sag mal so, das ist halt jetzt auch massive Zukunftsmusik.

00:58:48: Also ich meine, wenn jetzt irgendwann mal den nächsten Hype Duft habt und dann irgendwie den Gefilden vom Backerer Rusch landet, also von den Verkaufszahlen her, dann kann man sich bestimmt sowas überlegen.

00:58:58: Ja, aber das kann schon sein.

00:58:59: Also ich will sowas nicht ausschließen, nachgedacht damit tatsächlich nicht.

00:59:04: Aber wenn es mal, also wenn es so, wenn solche Verkaufszahlen wären, dass wir viele Flakrons verkaufen, dann müssen wir eher zurück auf den Ocker.

00:59:12: Ja,

00:59:12: zurück von der Vorbereitung, da müssen wir erst mal schauen, ob wir noch Iris rank schaffen.

00:59:18: Ja, oder halt noch Acker zusätzlich anmieten.

00:59:21: Eine Frage vom Thomas war noch, kann man sich so vorstellen, dass so beim Christian Dana, da die Irisfelder sind und neben dran steht der Weizen und der Mais?

00:59:34: Ja, es ist tatsächlich so.

00:59:37: Der macht auch noch normale Landwirtschaft, also der baut Feldfrüchte an.

00:59:43: Die Iris fällt, das sind ja immer drei Jahre belegt.

00:59:47: Das heißt, es ist immer schön zu sehen, wenn du so ein Irisfeld hast, also es ist so mittelschön zu sehen, innerhalb kürzester Zeit wächst da auch unglaublich viel anderes Zeug drauf.

00:59:58: Das verunkrautet extrem schnell, weil die Iris ist ja keine sehr schnell wachsende Pflanze.

01:00:03: Und von Ackerboden, der hat natürlich Power und da sind unheimlich viele Unkrautsamen.

01:00:08: Irgendwie Disteln und Löwenzahn und alles.

01:00:12: Und innerhalb kürzester Zeit ist der Acker quasi auch damit voll.

01:00:15: Und das ist wirklich ein Kampf.

01:00:16: Also wir hacken da viel und machen mechanische Unkrautbekämpfung viel.

01:00:23: Wenn es dann drei Jahre lang so ist, also du hast drei Jahre lang wächst die Iris dort.

01:00:27: Wahnsinn.

01:00:27: Auch im Feld

01:00:28: da Schwirrz und Zirpz, wenn du da hingehst, also da ist richtig Leben da.

01:00:33: Und der, der, der Altbauer, der Faktor von den Donners, der ist total der Schmetterlingsfreak.

01:00:41: Jeden Schmetterling, jede Raubbe und der, für Dienes ist das absolut der Highlight.

01:00:44: Der ist glücklich ohne Ende.

01:00:47: Okay.

01:00:47: Vögel

01:00:48: drin.

01:00:48: Und also, ihres Feld ist richtig was los und tut es dann immer leid, wir müssen dann nach drei Jahren

01:00:53: abhärten müssen.

01:00:54: Ja.

01:00:55: Und es sind dann Kröten oft drin.

01:00:57: und also, das ist wichtig im Biotop und im Nachbarfeld, da wo der Mais ist.

01:01:02: Da ist Totenstille, also du siehst richtig, wie die Biologie in einem Irresfeld ist natürlich für uns toll.

01:01:10: Also das soll jetzt kein Greenwashing sein, darum geht es tatsächlich nicht, also wir kämpfen das Unkraut, ja wir wollen das eigentlich nicht, aber wir lassen es nie so sauber, also wir kriegen das gar nicht so sauber, dass das irgendwie dort eine Wüste wäre und das ist immer, immer schön.

01:01:25: Aber natürlich kannst du, also der Landwirt, der lebt auch nicht von seinem, der lebt auch nicht von der Iris, der lebt auch nicht von seinem Feld.

01:01:32: anderen Anbau sein, der muss eben ja noch was anderes arbeiten.

01:01:35: Klar, klar.

01:01:36: Noch, noch.

01:01:38: Genau.

01:01:39: Noch.

01:01:39: Da sind wir schon bei der fast letzten Frage hier in diesem muckeligen Podcast.

01:01:44: Wenn du jetzt so mal überlegst, wir haben jetzt nicht November, sondern wir sind jetzt im Jahr Dezember, was glaubst du, was ist mit der Marke passiert bis dahin?

01:01:55: In einem Jahr.

01:01:57: Also... Ich hoffe, ich hoffe sehr, dass wir schaffen, dass wir die neue Charge dann, dass wir die über das ganze Jahr über verkauft bekommen.

01:02:06: Das ist mein, das ist mein Wunsch, dass wir langsam und und gesund wachsen können, also organisch und nicht irgendwie mit viel Kohle reinstecken hinten, kommt Marketing raus und so das.

01:02:18: Natürlich machen wir Marketing, das ist klar, aber halt selber, also wir machen das und.

01:02:25: Das ist so das Ziel, dass wir halt merken, okay, die Perspektive geht dahin, dass wir dann, dass wir das ernsthaft weiter betreiben können und am Ende vielleicht auch davon leben können.

01:02:34: Das ist unser Ziel.

01:02:35: Also das ist nicht der der fünfte Porsche oder so, also nicht, dass ich schon.

01:02:42: Aber wir wollen, wir wollen ein schönes Leben damit machen und vor allem mit Bas haben beim Arbeiten.

01:02:50: Ja, das ist doch super.

01:02:52: Also das klingt doch sehr optimistisch, auch null abgehoben, maximal realistisch finde ich echt super cool.

01:02:58: Ich denke, das werden dann auch so deine Wünsche für Sächsundzwanzig sein, dass wirklich alles einfach gut läuft und dass ihr die Charge auf den Markt bekommt, oder?

01:03:06: Genau, dass wir sie auf den Markt bekommen, dass wir es verkaufen, dass die Leute glücklich sind nach wie vor damit und dass wir auch wirklich Sächsundzwanzig neun Duft angehen, weil das ist der Teil, der am meisten Spaß macht natürlich.

01:03:19: Sehr, sehr cool.

01:03:20: Mein Lieber Marcel, ich danke dir tausendmal für deine Zeit.

01:03:23: Das war sehr kurz, weil ich sehr schöne, tolle Einblicke, die man sonst normalerweise nicht bekommt.

01:03:28: Deswegen auch im Namen der Community.

01:03:30: Vielen Dank für deine Zeit.

01:03:32: Danke dir, Patrick, für die nette Einladung und mir ratchen so auch mal wieder, oder?

01:03:35: Auf jeden Fall machen wir das.

01:03:38: Für euch da draußen, wenn ihr noch Freunde habt, die diesen Podcast nicht kennen, erzählt ihnen gerne davon.

01:03:44: Ihr könnt auch natürlich diese Folge wieder bei Spotify und bei YouTube kommentieren.

01:03:49: Wir schauen da regelmäßig rein, freuen uns da tierisch drüber.

01:03:53: Nach wie vor könnt ihr auch eure Parfüm-Erlebnisse mit uns teilen.

01:03:56: Schickt mir einfach am besten eine E-Mail an derdoodathe.de.

01:04:01: Wie in der letzten Folge wird dann natürlich das auch in den Update-Folgen immer vorgelesen.

01:04:06: In diesem Sinne vielen Dank, dass du bei mir bist.

01:04:08: Und Marcel, ich wünsch dir noch einen duftigen Tag und vielleicht bis ganz bald.

01:04:12: Mach's gut.

01:04:13: Danke, tschüss!

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